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Coaching "Lokale Aktionspläne"
Im Programm „Vielfalt tut gut -Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ des BMFSFJ werden im Programmbereich „Entwicklung integrierter lokaler Strategien“ im Land Brandenburg seit 2007 insgesamt zehn Lokale Aktionspläne (LAP) gefördert. Diese LAP werden vor allem in Landkreisen, aber auch in Regionen einzelner Kreise und in einer kreisfreien Stadt umgesetzt. Es handelt sich dabei um die Landkreise Ostprignitz-Ruppin, Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster. Daneben wurden LAP entwickelt in den Regionen Hoher Fläming im Landkreis Potsdam-Mittelmark, in der Stadt Fürstenwalde die umliegenden Gemeinden eingeschlossen und in der kreisfreien Stadt Frankfurt/Oder.
Den beteiligten Regionen stehen vorerst bis 2010 jeweils Bundesmittel in Höhe von 100.000 Euro jährlich zur Umsetzung abgestimmter Maßnahmen zur Verfügung. Zum einheitlichen Programmsetting gehören eine Lokale Koordinierungsstelle, ein Begleitausschuss zivilgesellschaftlicher Akteure ein regionales Ämternetzwerk sowie ein landesweites Coaching. Mit diesem Coaching, dass ursprünglich die Entwicklungs und Implementierungs-phase im Jahr 2007 begleiten sollte, wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) im Land Brandenburg die Stiftung SPI beauftragt.
Mit den personellen Ressourcen des Beratungsprojektes und der Geschäftsbereichsleitung (GBL) wurden diese Phasen in enger Abstimmung mit dem Aktionsbündnis „Tolerantes Brandenburg“ umgesetzt. Dabei lagen die Schwerpunkte per Auftrag zum einen auf dem Transport und der „Übersetzung“ zentraler Anforderungen und Erwartungen der Programmstifter in die jeweilige regionale Realität, zum anderen auf der Unterstützung im Aufbau handlungsfähiger Strukturen und in der Entwicklung zentraler Strategien und zum dritten in der Entwicklung oder Bewertung konkreter Projekt- und Maßnahmeideen.
Die Unterstützung durch das Coaching stieß bei den regionalen Akteuren/innen auf deutliches Entgegenkommen. Durch die LAP wurde das externe Coaching als eine verlässliche Instanz wahrgenommen und eingeordnet, die wesentlich zum Funktionieren der Abläufe und zur Erleichterung der Tätigkeit der Aktiven beigetragen hat. Von maßgeblicher Bedeutung war an dieser Stelle die ausgesprochen hohe Praxiskompetenz der eingesetzten Mitarbeiter/innen in den relevanten Handlungsfeldern der Jugendhilfe, im Umgang mit Netzwerken, in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und der Unterstützung demokratischer Initiativen.
Aufgrund des positiven Feedbacks aus den Regionen und des „Gebrauchswertes“ für den Programmgeber wurde das Coaching über die ursprünglichen Planungen hinaus verlängert. Für die Jahre 2008 und 2009 standen bzw. stehen jeweils 1.000 Beratungsstunden (100 pro LAP und Jahr) zur Verfügung.
Zentrales Ziel des Coachings ist die Unterstützung, Stärkung und Qualifizierung der lokalen Akteure und ihrer Strukturen bei der Umsetzung realistischer, handlungs- und wirkungsorientierter Lokaler Aktionspläne. Ergebnisse und Erfahrungen des Coachings werden unter Federführung des „Toleranten Brandenburg“ in das landesweite Beratungsnetzwerk eingespeist.
Im Coachingprozess gelten die folgenden Querschnittsprinzipien:
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Ansprechpartner:
Sascha Quäck, Stefan Zaborowski
Adresse
Stiftung Sozialpädagogisches Institut "Walter May"
Niederlassung Brandenburg
c/o Jugendkultur- und Familienzentrum „Lindenpark“
Stansdorfer Straße 76 - 78
14467 Potsdam
Fon: 0331.2909273
Fax: 0331.24365466
eMail: buero-potsdam@stiftung-spi.de
eMail: quaeck@stiftung-spi.de
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