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Leitung: Stefan Zaborowski

Geschäftsstelle Frankfurt (Oder)
Stiftung Sozialpädagogisches Institut "Walter May"
Niederlassung Brandenburg
Franz-Mehring-Str. 20
15230 Frankfurt (Oder)
Fon: 0335.387 27 80
Fax: 0335.387 27 85
eMail: brandenburg@stiftung-spi.de


Aktuell

Unser Profil

Die Niederlassung Brandenburg der Stiftung SPI beteiligt sich an der landesweiten Entwicklung von Modellen sozialer Arbeit und setzt diese als Träger eigener sozialer Praxis im Land Brandenburg um.

Basisprodukte sind Jugendfreizeit- und Jugendkulturarbeit in zentralen Einrichtungen, bedarfsorientierte Hilfen für Jugendliche in besonderen Lebenslagen und die verantwortliche Umsetzung landesweiter Projekte inklusive wissenschaftlicher Begleitung, Evaluation und Koordinierung verschiedener Programmbeteiligter. Die Fachgremien (u.a. Landesjugendhilfeausschuss, Landespräventionsrat) nutzen die Einschätzungen der Stiftung SPI in ihrer Beurteilung zu Entwicklungstendenzen von Jugendarbeit sowie im Umgang mit Fremdenfeindlichkeit und rechtsorientierten Jugendgruppen.

Erfahrungen und anerkannte Kompetenz gibt es bei der Überführung von Einrichtungen aus kommunaler in freie Trägerschaft.

Bedingt durch die Änderung der Sozialgesetzgebung zum 01.01.2005 (ALG II /Hartz IV) und deren Auswirkungen für benachteiligte Jugendliche stand die Herausforderung, gemeinsam mit den Argen bzw. optionierenden Kommunen individuell zugeschnittene Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote zu unterbreiten. Entwickelt wurden im Handlungsfeld „Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit“ ganz unterschiedlich ausgeformte Lösungen.

Seit ihrer Gründung als eigenständiger Geschäftsbereich im Jahr 1999 hat sich die Niederlassung Brandenburg als Träger sozialer Arbeit im Land Brandenburg etabliert. Gegenwärtig arbeiten ca. 120 Mitarbeiter /- innen in den drei Regionalzentren Nord-Ost mit den Standorten Barnim, Märkisch-Oderland; Ost (Frankfurt, LK Oder-Spree) und Süd mit den Standorten Cottbus, Spremberg, Senftenberg und Lübben sowie in landesweiten Projekten. Unter den spezifischen Bedingungen des Flächenlandes Brandenburg (dazu zählen u.a. ein Angebots- und Qualitätsgefälle zwischen ländlichen Regionen und Kleinstädten einerseits und den kreisfreien Städten Potsdam, Cottbus, Frankfurt und Brandenburg/ Havel anderseits sowie Einschränkungen sozialer Angebote aufgrund mangelnder wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit berlinferner Regionen Streichung) agieren sie im Spannungsfeld von wachsendem theoretischen Anspruch - u.a. Überprüfung der Angebote auf Geschlechtergerechtigkeit und Sozialraumorientierung- und zu entwickelnder Projektwirklichkeit.

Die Grundlage für ihre Tätigkeit bildet die Anwendung der auf den gesetzlichen Bestimmungen (u.a des SGB II, III und VIII) basierenden fachlichen Standards sozialer Arbeit wie:
Angebotsvielfalt
Auswahlprinzip der Betroffenen
Stärkung der Selbsthilfekräfte
Bedarfs- und Ergebnisorientierung sozialer Hilfestrategien
ergebnisorientierte Überprüfung der Hilfeleistungen
Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit der Hilfeangebote

und die ergänzenden Handlungsmaximen
Prävention
Dezentralisierung / Regionalisierung
Alltagsorientierung
Ganzheitlichkeit
Lebensweltorientierung
Integration und Normalisierung sowie
Partizipation

Projekte und Maßnahmen werden in den Arbeitsfeldern Jugend, Jugend in besonderen Lebenslagen, Sucht, Ausbildung, Qualifizierung und Arbeit sowie soziale Stadt- und Landentwicklung angeboten.

Die erarbeiteten Handlungsvorschläge zur Regulierung vielfältiger sozialer Probleme im Land Brandenburg werden in der sozialen Praxis überprüft. Über eine Vielzahl eigener Aktivitäten hinaus, geschieht dies durch Kooperationen mit regionalen Partnern, die Vernetzung von Projekten, regionale Bündelung von Ressourcen und Koordinierung landesweiter Arbeitsansätze.