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GB SPI NL Brandenburg | Regionalzentrum Süd: „KomPakt“ – Entwicklung neuer Kooperationsformen zwischen Kommune, Polizei und Zivilgesellschaft
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Projekt „KomPakt“ Königs Wusterhausen

Entwicklung neuer Kooperationsformen zwischen Kommune, Polizei und Zivilgesellschaft

Das Ziel des Projekts ist die Etablierung von verlässlichen Kooperationsstrukturen zwischen kommunalen, polizeilichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren in der Arbeit mit rechtsextremen und rechtsaffinen jungen Menschen in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming. Die einzelnen Akteure sollen unterstützt und Verbindungen zwischen Institutionen mit unterschiedlichen Aufträgen geschaffen werden.

So wird wahrgenommen, dass einzelne Jugendliche bei verschiedenen Institutionen im Zusammenhang mit Rechtsextremismus auffällig werden. Jede Institution versucht entsprechend ihres Handlungsspielraums Einfluss zu nehmen. Diese Aktivitäten sind mitunter nicht vollständig aufeinander abgestimmt und können nur punktuell wirken.

Die Mitarbeiter im Projekt verstehen sich daher als eine Art „aktivierende Kontaktstelle“ zwischen Polizei, Zivilgesellschaft (z.B. Sozialarbeiter, Unternehmen) und der Verwaltung (z.B. Ordnungsamt, Jugendamt). Effektive Kooperation und bedarfsgemäße Abstimmung zwischen diesen Stellen soll bei Bedarf organisiert und unterstützt werden.

Das Projekt wird über das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern, den Landespräventionsrat Brandenburg sowie die Stiftung SPI gefördert und in Trägerschaft der Stadt Königs Wusterhausen umgesetzt. Die Projektlaufzeit ist zunächst bis Ende 2012 angelegt.

Das methodische Vorgehen im Projekt basiert auf zwei Säulen. In der ersten Säule wird der Kontakt zu Einzelfällen rechtsextremer/ -affiner Jugendlicher gesucht. Anhand dieser konkreten Fälle sollen mit den verschiedenen Akteursgruppen auf die Person zugeschnittene Kooperationskonzepte entwickelt und umgesetzt werden. Die Projektmitarbeiter werden die Kooperation der bereits beteiligten Akteure initiieren bzw. fördern und ggf. geeignete neue Akteure suchen und einbeziehen.

Die zweite Säule nimmt die strukturelle Ebene in den Blick. Hier sollen über vorhandene Gremien grundsätzliche Kooperationsmöglichkeiten, gemeinsame Zielkriterien und abgestimmte Vorgehensweisen erarbeitet werden. Es wird ein Projektbeirat aus Vertretern/innen der Stadt Königs Wusterhausen, der Schutzbereiche sowie zivilgesellschaftlicher Akteure aus beiden Landkreisen entstehen. Dieser hat die Aufgabe, das Projekt in seiner Entwicklung zu begleiten und zu steuern.


Ansprechpartner: Sascha Quäck, Projektleiter

Adresse
Stiftung Sozialpädagogisches Institut "Walter May"
Niederlassung Brandenburg
Projekt „Kompakt“
Rosa-Luxemburg-Straße 20
15711 Königs Wusterhausen

Fon: 0173.23 51 974

eMail: kompakt@stiftung-spi.de