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Schulsozialarbeit

Schule am Neuhaus Lübben
Allgemeine Förderschule Lübben

Die Tätigkeit des Schulsozialarbeiters an der Allgemeinen Förderschule in Lübben wurde in Trägerschaft des SPI am 01.04.2004 begonnen. Zuvor war an der Schule eine Sozialarbeiterin in Trägerschaft der AWO tätig. Nach Ausscheiden der angestellten Sozialarbeiterin war die Stelle des Schulsozialarbeiters bis zum 01.04.2004 etwa ein halbes Jahr bis zur Übernahme der Trägerschaft durch die Stiftung SPI, Niederlassung Brandenburg nicht besetzt.

Im Tätigkeitsbereich ist eine sozialpädagogische Fachkraft angestellt. Zwei Räume mit Ausstattung einschließlich der notwendigen Kommunikationstechnik und Arbeitsmaterialien stehen als materielle Grundlage zur Verfügung. Die Einbindung in das Netz bestehender Jugendhilfeangebote im Landkreis Dahme – Spreewald, die Vernetzung mit anderen Beteiligten am Prozeß der Erziehung Bildung und Jugendhilfe in der Lebenswelt Schule (zum Beispiel durch die Arbeit der Projektgruppe / Steuerungsrunde), die Installation offener Angebote für Kinder und Jugendliche sind gesichert. Die Einbindung des Schulsozialarbeiters in Arbeitsgruppen im Sinne der Weiterbildung und Zusammenarbeit im Landkreis ist ebenfalls gegeben. Seit Juli 2004 liegt die erste Fortschreibung der Konzeption Schulsozialarbeit an der Allgemeinen Förderschule Lübben vor.

Zur Situation vor Ort
Unter Berücksichtigung der Besonderen Bedingungen (Lernbehinderte Kinder und Jugendliche, hoher Anteil verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher, hoher Anteil Heimkinder und erheblicher Anteil sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher) ist die Arbeit neben dem ressourcenorientierten Ansatz und der Erarbeitung des notwendigen Vertrauens bei den Kindern und Jugendlichen in erheblichem Umfang auf eine rechtzeitige und wirksame Intervention in Krisensituationen ausgerichtet.

Die Angebote des Schulsozialarbeiters sollen den Kindern und Jugendlichen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Dabei ist im Tätigkeitsfeld eine Sozialarbeit, die systemisch und lebensweltorientiert organisiert ist, Grundlage für eine wirkungsvolle Arbeit.

Grundlagen der Arbeit
Die Arbeit des Schulsozialarbeiters wird auf der Grundlage des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) und des Schulgesetzes des Landes Brandenburg (Bbg Schg) durchgeführt. Weitere Grundlagen der Tätigkeit bilden:
die Förderrichtlinie  610 – Stellenprogramm des Landes Brandenburg
die Förderrichtlinie Jugendarbeit des Landkreises Dahme Spreewald
Empfehlungen des MBJS zur Durchführung des Projektes "Sozialarbeit an Schulen“ aus dem Jahr 1994 und zur „Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung der Schulsozialarbeit an Schulen in Brandenburg“ aus dem Jahr 1998.
Sonderpädagogik – Verordnung (SopV) des Landes Brandenburg

Die Tätigkeit im Arbeitsfeld wird nach den Handlungsgrundsätzen
Angebotsvielfalt
Auswahlprinzip der Betroffenen
Stärkung der Selbsthilfekräfte
Bedarfs- und Ergebnisorientierung sozialer Hilfestrategien
ergebnisorientierte Überprüfung der Hilfeleistungen

organisiert und durchgeführt.

Projektbeschreibung - Zielstellung
Das Projekt stellt einen handlungsfeldübergreifendes Angebot der Jugendhilfe am Ort und im Lebensraum Schule dar, welches                 entwicklungsbegleitende Hilfen für alle Kinder und Jugendlichen der Schule sowie einzelfallbezogene Hilfen für sozial benachteiligte bzw. für SchülerIinnen mit negativen Lernerfahrungen und für SchülerIinnen in individuellen Konfliktlagen sichern soll.

Im Sinne Lebensweltorientierter Sozialarbeit richtet sich die Tätigkeit in erster Linie an die Kinder und Jugendlichen in der Lebenswelt Schule und versucht Hilfen zu geben in Konflikten und Problemen welche die Jugendlichen mit sich selbst und für sich selbst haben. Die Tätigkeit ist vom Ansatz her nicht darauf ausgerichtet vordergründig Probleme zu klären, die sich für andere mit den Schülern ergeben. Derartige Problemlagen finden dahingehend Berücksichtigung, daß sie sich im Sinne systemischer Sozialarbeit bei Klärung / Lösung der Schwierigkeiten der Kinder und Jugendlichen gegebenenfalls durch die Veränderung des Verhaltens der Schüler ebenfalls erübrigen.

Handlungsstrategien
In Übereinstimmung mit dem vorstehend genannten liegen der Arbeit folgende ergänzende Handlungsmaximen zu Grunde
Prävention
Dezentralisierung / Regionalisierung
Alltagsorientierung
Ganzheitlichkeit
Lebensweltorientierung
Integration und Normalisierung sowie
Partizipation

Inhalte / Arbeitsfelder / Angebote
Die Angebote sind inhaltlich in die Arbeitsfelder
Einzelfallhilfe,
Arbeit in Kleingruppen,
Elternarbeit,
Gemeinwesenarbeit,
niedrigschwellige Beratung und Vermittlung in weiterführende Angebote und
offene Jugendarbeit und Freizeitaktivitäten
gegliedert. Wesentliche inhaltliche Angebote gehen aus dem hier dargestellten Anschreiben an die Schüler hervor. mehr

Projektsteuerung
Lenkungsrunde aus
Schulträger
Schule,
Elternvertretung,
Jugendamt LDS,
Stiftung SPI,
Schulsozialarbeiter 
halbjährliche Treffen


Ansprechpartner: Martin Reißmann

Adresse
Stiftung Sozialpädagogisches Institut "Walter May"
Niederlassung Brandenburg
Schulsozialarbeiter
Schule am Neuhaus
Cottbusser Straße 26 A
15907 Lübben

Fon:
03546.18 64 88
Fax: 03546.18 64 88
eMail: sas-luebben@stiftung-spi.de