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NordStern
Im Projekt arbeiten Familienhebammen gemeinsam mit Sozialpädagoginnen in suchtbetroffenen Familien, die vor der Geburt eines Kindes stehen oder vor kurzem ein Baby bekommen haben. Das Projekt verfolgt einen gesundheitsfördernden Ansatz und bietet proaktiven Schutz des Neugeborenen vor Risiken, die in Suchtfamilien gehäuft auftreten. Durch eine kontinuierliche Betreuung bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres wird der Aufbau einer verlässlichen Eltern-Kind-Beziehung unterstützt.
Adressaten sind Familien und Alleinerziehende mit einer Suchtmittelproblematik
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vor der Geburt
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mit einem Neugeborenen bis zum Ende des ersten Lebensjahres.
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Kinder suchtkranker Eltern haben ein 6-fach erhöhtes Risiko, später selbst an einer Sucht zu erkranken. Die zuverlässige Bindung an die primäre Bezugsperson hat sich empirisch als ein wesentlicher Schutzfaktor gezeigt.
NordStern setzt mit der präventiven Arbeit zum frühestmöglichen Zeitpunkt an.
Wir helfen und unterstützen
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bei der Herstellung der Rahmenbedingungen für eine risikoarme Geburt,
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bei der Versorgung des Kindes,
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bei einer angemessenen Säuglingspflege,
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beim sensiblen Eingehen auf die kindlichen Bedürfnisse,
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bei der Herstellung einer zuverlässigen, tragenden Eltern-Kind-Beziehung,
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bei der Lösung sozialer Probleme.
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NordStern will ratsuchende Familien mit einer Hebammensprechstunde und einer Sozialberatung niedrigschwellig erreichen. Das gesamte Angebot von NordStern ist für die Familien kostenfrei. Damit entfällt auch der vorherige Gang zum Jugendamt oder einer anderen Behörde.
Die Familienhebammen unterstützen die Familien bei der Versorgung des Säuglings und beim sensiblen und differenzierten Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes. Wegen der besonderen Anpassungsschwierigkeiten von Säuglingen nach pränataler Suchtmittelexposition ist die Unterstützung und Ermutigung der Eltern immer wieder erforderlich. Dabei kann auch auf soziale Probleme eingegangen werden, bei deren Lösung eine Sozialpädagogin hilft.
Erkennen wir im Verlauf der Betreuung einen Hilfebedarf im Sinne des SGB VIII, werden gemeinsam mit den Eltern die erforderlichen Schritte zur Kooperation unternommen, damit das Jugendamt sich an der Unterstützung der Familie beteiligt. Auch im Sinne einer Verstetigung der Hilfe über das erste Lebensjahr hinaus kann das Jugendamt in Anspruch genommen werden. NordStern legt dabei großen Wert auf ein einvernehmliches Vorgehen mit der Familie.
Unter dem gemeinsamen Dach der Drogenhilfe Nord werden außerdem angeboten:
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Beratung und Betreuung von Drogenkonsumenten und deren Angehörigen Drogenberatung Nord
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Beratung für junge Menschen mit riskantem Alkoholkonsum - NordPassage
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Ambulante Entwöhnungsbehandlung für Drogenabhängige NordWind
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Psychosoziale Betreuung von Opiatabhängigen im Rahmen der Substitutionsbehandlung sowie therapeutisch betreutes Einzelwohnen (BEW) NordImpuls und NordImpuls Wohnen
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Tagesstruktur und Beschäftigung NordWerk
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Ambulante Hilfen zur Erziehung nach SGB VIII, insbesondere für Familien mit einer Suchtmittelproblematik NordLicht
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Kontakt: NordStern
Fon: 030.49 87 90 45
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