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Projektbeispiel: Kottbusser Tor: Projekt Blockspitzen
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Haupthandlungsfeld
Beschäftigung / Qualifizierung / Ausbildung / Lokale Ökonomie
Problem
Die einzelnen Blockspitzen und die Mittelinsel des Stadtplatzes Kottbusser Tor sind optisch unansehnlich und von geringer Aufenthaltsqualität. Vorhandene Freiflächen werden weitgehend von Drogenkonsumenten und Obdachlosen besetzt und lösen bei Anwohnern und Besuchern des Kottbusser Tores differierend, große Angst und Abwehr aus.
Ziel
Erhöhung der Aufenthaltsqualität des Stadtplatzes. Durch Verknüpfung investiver Mittel für Baumaßnahmen mit arbeitsmarktpolitischen Mitteln Bereitstellung von Beschäftigungsmöglichkeiten im Gebiet.
Projektstart
Juni 2002
Projektstand/-beschreibung
Die Umgestaltung der Blockspitzen am Kottbusser Tor zielt auf die qualitative Verbesserung des Stadtplatzes. Der Platz soll insgesamt attraktiver werden, indem u.a. ein einheitlicher Pflasterrundweg angelegt und Kirschbäume in doppelter Reihe angepflanzt werden. Die derzeitige Trennung des Kottbusser Tores durch das U-Bahn-Viadukt wird abgemildert, der Platz soll für Fußgänger passierbarer werden. Insbesondere der Überweg an der Kottbusser Straße und der Rückbau der Admiralstraße sollen die Nutzung des Platzes für Fußgänger verbessern. Mit dem Bau des Aufzuges für die Linien 8 und 1 der U-Bahn auf der Mittelinsel durch die BVG wird dieser Bereich auch für körperlich behinderte Personen passierbar. Die Maßnahme wird durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Kooperation mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen des Programms "Stadtweite Maßnahmen" finanziert. Bauträger ist die Stiftung SPI, Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Ausnahme & Regel. Die Planung der Blockspitzen übernahm das Büro Conradi, Braum & Bockhorst, Stadtplaner und Architekten, Hanke + Partner Landschaftarchitekten. Die Firma Dalhoff & Co. GmbH führt den Umbau durch und beschäftigt in einer Vergabe-ABM 20 Arbeitslose.
Im Frühjahr 2003 beginnt mit dem 2. Bauabschnitt die Umgestaltung der Mittelinsel.
Besonderheiten
Der Einsatz von Arbeitslosen in einer Vergabe-ABM bei den Umbaumaßnahmen.
Bauherr / Träger
Stiftung SPI, Treuhänderischer Sanierungsträger
Förderprogramm
Vergabe ABM, ARP, Stadtweite Maßnahmen
Akteure
Wohnungseigentümer
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Anwohner
Gewerbetreibende
Baufirma
Beschäftigungsträger
Planungsbüro Conradi, Bockhorst, Braum
Gestaltrunde
Eigentümer
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Admiralstraße 1-6
Grundstücks GmbH & Hausbau KG,
GSW, Innova
Handlungsfelder
Beschäftigung, Qualifizierung, Ausbildung / Lokale Ökonomie
verknüpft mit
Öffentlicher Raum / Sicherheit
Koordination, Vernetzung / Steuerungsinstrumente / Ressourcenbündelung
Wohnen / Wohnumfeld
Imageaufwertung innen / außen / Öffentlichkeitsarbeit
Bewohneraktivierung / Bewohnerbeteiligung / Soziale und ethnische Integration
Technische Daten
Fläche: 9300 qm Fördermittel: 1,25 Mio. EUR
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