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Nachbesserung von Großsiedlungen: Bezirk Lichtenberg, Ortsteil Lichtenberg

Übergreifende Steuerungsrunden im Wohnumfeld - WUM
Bis Ende 2000 führte die Stiftung SPI im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur Koordination der wohnumfeldverbessernden Maßnahmen in Berlin Lichtenberg eine Steuerungsrunde gebietsübergreifend für die Großsiedlungen Fennpfuhl, Frankfurter Allee-Süd und Friedrichsfelde-Süd durch.

An den regelmäßig tagenden Beratungen waren Vertreter/innen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Fachabteilungen des Bezirksamtes, der Wohnungseigentümer und beauftragte Architekten beteiligt. In diesem Gremium wurden Planungen vorgestellt, Vorschläge und Hinweise der Bewohner behandelt und Konzepte zur Umsetzung von Maßnahmen für die drei Großsiedlungen diskutiert und abgestimmt.

Maßnahmen zur Verbesserung der sozialkulturellen Infrastruktur
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung fördert im Rahmen des Wohnumfeldprogramms auch infrastrukturelle Maßnahmen für die Bereiche Kinder, Jugendliche, Soziales, Gesundheit und Kultur. Zu diesen Maßnahmen zählen Sport-, Erlebnis- und Freizeitflächen, Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Nachbarschafts- und Selbsthilfetreffpunkte. Im Rahmen der Beauftragung hat die Stiftung SPI die Vorbereitung, Koordination und Durchführung dieser Maßnahmen übernommen. Die Projekte werden mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und den jeweiligen Fachabteilungen der Bezirksämter abgestimmt, die Finanzierung der Folgekosten der neugeschaffenen Einrichtungen geklärt und der Bauprozeß organisiert. Die Rolle des Bauherrn übernimmt die Stiftung SPI - Treuhänder des Landes Berlin.

Schwerpunkt des Verfahrens der Stiftung SPI ist die Beteiligung der von der jeweiligen Maßnahme betroffenen Zielgruppe, um sie von Beginn an in die Planungsstufen einzubeziehen. Die Nutzer und Betreiber der Projekte werden von vornherein an der Projektierung u.a. in Form von Planungsworkshops und nach Möglichkeit auch an der baulichen Umsetzung beteiligt.

Zielsetzung insbesondere bei Schulhofprojekten ist die Doppelnutzung schulischer Flächen hinsichtlich einer Öffnung zum Wohngebiet, damit neu geschaffene Freizeitmöglichkeiten auf Schulhöfen auch durch Kinder und Jugendliche aus dem unmittelbaren Wohnumfeld genutzt werden können. Dies setzt im jeweiligen Einzelfall einen sensiblen Abstimmungs- und Beteiligungsprozeß, insbesondere mit den Schulen und dem Bezirk, voraus.

Projekte

Bolz- und Streetballplatz - Schwarzmeerstr. 3e / 5e, 10319 Berlin weiter

Schulhof 3. Grundschule - Bernhard-Bästlein-Str. 22, 10367 Berlin weiter

Schulhof 7. Gesamtschule - Paul-Junius-Str. 25-27, 10369 Berlin weiter

Schulhof 7. Sonderschule „Selma Lagerlöf“
Bernhard-Bästlein-Str. 56, 10367 Berlin weiter

Schulhof „Sonnenuhr“ - Grundschule (2. GR), Franz-Jacob-Str. 33, 10369 Berlin weiter

Sport- und Freizeitpark Erich-Kurz-Str. 11a, 10319 Berlin weiter