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Einladung! Neue Initiative, neues Netzwerk, neue SPI-AWO Abteilung am 3. Juli 2007 gegründet

Mit Unterstützung des Landes- und Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt Berlin hat die Stiftung SPI, Sozialpädagogisches Institut Berlin „Walter May“ am 3. Juli 2007 eine neue AWO Abteilung gegründet. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Mitte, Manfred Nowak und der Landesgeschäftsführer Hans-Wilhelm Pollmann übermittelten die Grüße des erkrankten Landesvorsitzenden Hans Nisblé. Zur Gründung eingeladen hatte der Vorstand der Stiftung SPI.

Die AWO entstammt der deutschen Arbeiterbewegung. Ihre Organisationsentwicklung, ihre Werteorientierung haben dort ihre Wurzeln, die Mitgliedschaften rekrutierten sich aus der Bindung/Zugehörigkeit zu diesem Milieu. Die zunehmende Auflösung dieser Milieubindungen (und die demographische Entwicklung) haben nicht nur zu einem Verlust traditioneller Werte, Familien- und Arbeitsweltstrukturen geführt, sondern auch zu einem dramatischen Rückgang der Mitgliederzahlen. Mit der Zahl der Mitglieder schrumpft oder wächst die politische Bedeutung und Gestaltungsfähigkeit eines Verbandes. Das verweist darauf, dass in Änderung des historisch gewachsenen Korporatismus der Bundesrepublik Deutschland zukünftig ein anderes Bild von Interessens- und Verbandsstruktur gesehen und definiert werden muss.

Im Rahmen einer bundesweiten Verbandsdebatte hat die AWO darauf reagiert und Organisationsreformen hinsichtlich der AWO Betriebe und der AWO Mitgliedschaft vorgeschlagen, die bundesweit auf einer Sonderkonferenz am 22./23. Juni 2007 in Magdeburg verabschiedet wurden.

Der Landesverband Berlin e.V. hat bereits reagiert und einige Organisationsreformen des Landesverbandes im Vorgriff auf die Bundesentscheidung auf den Weg gebracht. Dazu gehört insbesondere das Angebot, neben den wohnortbezogenen Abteilungen (in anderen Ländern „Ortsvereine“) auch betriebsnahe und fachbezogene AWO Abteilungen zu gründen.

Zur Mitgliedschaft und Mitwirkung an der Netzwerkarbeit zur Förderung der Teilhabe von Mitarbeitern/innen, Klienten und Ehrenamtlichen sind alle Freundinnen und Freunde, alle Nutzerinnen und Nutzer der Angebote der Stiftung, alle Ehemaligen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung eingeladen. Zur Kommunikation und Zusammenarbeit wird eine Kommunikationsplattform (Web 2.0) eingerichtet und zwischen den Mitgliedern Interessens- und Aktionsgruppen gebildet. Zunächst einmal jährlich ist eine gemeinsame Zukunftswerkstatt aller Mitglieder geplant.

Unter dem Vorsitz des Kreisvorsitzenden Manfred Nowak wurden auf der Gründungsversammlung Hartmut Brocke zum Abteilungsvorsitzenden, Dr. Birgit Hoppe und Prof. Dr. Helmut Lukas zu stellvertretenden Vorsitzenden, Karl-Friedrich Schnur als Kassierer und Dr. Arved Böllert als Beisitzer in den Vorstand der SPI-AWO-Abteilung gewählt.

Interessenten erreichen die SPI-AWO-Abteilung:

c/o Stiftung SPI, Müllerstr. 74, 13349 Berlin, Fon 030-4597930, brocke@stiftung-spi.de
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